Mit ‘Beach’ getaggte Beiträge

Vor zwei Tagen packte es uns nach Venice Beach. Nicht das, wovon immer alle reden das ist nämlich an der Westcoast (okay, ist unseres auch :)) von Kalifornien.

Also gegen 9h bei Florida Flyers aufgekreuzt, mußten wir leider noch ein bisschen warten da es mit einer Maschine ein kleines Problemchen hatte und wir die Wartung deswegen nochmal drüberschauen lassen wollten. Sofort einer da der sich das ansah, eine Lösung dazu fand und erledigt war die Sache, toll!

Wir kamen also leider erst etwas später los, hatten dann aber einen recht kurzweiligen Flug, wieder vorbei an John’s Villa, unserem neuen besten Freund 😀 und mit Flight Following weiter runter in den Airspace von Tampa, wo es dann etwas mehr zuging. In der Platzrunde von Venice (KVNC) hatte es zwei andere Flieger, also nicht zu viel und easy zum anfliegen. Ich machte vorher nur den Fehler und kippte mir während des Fluges zu früh meine eigens dafür mitgebrachte kühle Dose „Mountain Dew“ rein. Kann sich einer das beklemmende Gefühl vorstellen, wenn es kein Ausweg aus dieser Misere gibt? Im Auto ja alles klein Problem, doch ich wusste beim Blick auf’s GPS nun mal, daß der Knoten im Gemächt noch weitere 40 mins. zu halten hatte..  noch dazu der Druckanstieg im Sinkflug, der es nur noch schlimmer machte! Welch unermesslich große Folter das war. Gott sei Dank passte die Sache mit den anderen Maschinen in der Platzrunde dann, sodaß ich gleich einen „Straight In Approach“ (Geradeausanflug ohne weitere Einordnungsverfahren) ansagte – der Platz ist unkontrolliert. Zack, runter von der Bahn gerollt und den erstbesten Parkplatz am Vorfeld genommen, Motor aus und rausgesprungen bin ich aus der Kiste…   so schnell war ich sicher noch nie! Carl Lewis hätt‘ sich nach mir den Hals verdreht, das kann ich euch sagen! 😀

Aber das war auch nicht die Essenz des Venice-Fluges. Wir parkten die Cessnas anständig und latschten dann am Zaun des Flugplatzes entlang zum Meer, vllt so 12-13 mins. und schon waren wir am Strand. Wundervoll und für jeden nur zu empfehlen, der hier mal vorbeischauen will. Wir kamen eben auch schon auf Empfehlung hierher.

Der Strand ist wundervoll einsam, kaum Leute dort, linker Hand ein großer Steg auf den man rauslaufen kann (an dessen Fuße sie auch das berühmte „Sharky’s“ befindet), das Meer in strahlend-schönem Türkis und bacherlwarm, einfach toll zum baden und am Strand kann man(n) seiner Frau tolle Muscheln sammeln. Man hat also einen Mehrwert von diesem Ausflug :).

Leider war es ja wie vorhin erwähnt schon etwas später und wir mußten recht zügig die Heimreise wieder antreten. Also mit Flight Following auf der Tampa Approach- Frequenz in 7’500 ft wieder herrlich über den Wolken zurück nach St. Augustine, sportliche 2 Std. Flugzeit kann man schnell absitzen und kommt mit diesem Tag insgesamt auf knapp was über 4 Std., was ein sehr gutes Ergebnis bedeutet. Jedenfalls kann man in der 152er sehr gemütlich alleine fliegen, links sitzen, rechts die Füße ausstrecken, den rechten Arm auf der freien Sitzlehne ablegen, mit dem linken noch grade so lässig das Gouvernal festhalten und kleine Steuerimpulse geben und nebenbei dann Ausschau nach Verkehr und ein Ohr für Funksprüche abstellen. Schneller und gemütlicher kann ein Flug nicht rumgehen.

Anbei noch ein paar Fotos vom Trip, ab jetzt versuchen wir auch, nicht mehr nur langweilige Luftaufnahmen zu machen, sondern auch ein wenig das amerikanische Streetlife mit einfließen zu lassen..

Happy landings 🙂

M.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Werbung

Guten Morgen zusammen!

Wie von einigen schon gefordert, kommt hier mal ein Beitrag, der sich ganz unserem Strand-Condo und dessen Umgebung widmet.

Es hat ein großes Wohnzimmer, mit Couchecke, TV, HiFi, WLAN, Esstisch. Dahinter befindet sich gleich ein Tresen, der zur Küche hin offen ist. Ein riesen Herd, eine riesige Mikrowelle und ein noch riesigerer Kühlschrank runden das amerikanische Wohnflair ab.

Beim Eingang befindet recht sich ein Zwei-Bett-Zimmer, in dem aktuell Domi und Günther hausen, mit eigenem Bad/Dusche und WC, Deckenventilator (von denen wir hier sowieso mehr als genug haben) und TV.

Eine Tür weiter vorne kommt dann der große Masterbedroom von Kim und mir, mit Glasfront zum Meer, separatem begehbarem Schrank, um die Ecke ein offenes Bad, dort weiter dann Dusche und WC.

Geht man vorne beim Wohnzimmer raus, geht es rechts ab noch auf die Terrasse mit Meerblick, die rundum mit so einem Mückengitter umzogen ist. Seeehr angenehm!

Geht man wieder zur Haupttür raus und hält sich ein paar Meter links, kommt man zum Pool, der den ganzen Tag hier irgendwie nicht mehr benutzt wird und wir den somit für uns alleine haben.

Alles in allem leben wir hier also auf über 1000 sq ft, was in etwa 95 m² entspricht. Lässt sich aushalten 🙂

Nach vorne ist alles verglast, somit hat man eine tolle Aussicht auf die vor uns liegende Düne und den Steg zum Meer rüber. Das Meerrauschen ist hier Tag  und Nacht omnipräsent.

Fotos vom Pool werden noch nachgereicht, den hatten wir noch garnicht abgenipst. Aber man erkennt ihn schon ganz gut von oben. Genauso auch der Tennisplatz, der gehört nämlich auch noch dazu..

Herzliche Grüße ins kalte Deutschland – Kopf hoch, das wird schon wieder! 😀

M.

 

Edit: Bilder vom Pool hinzugefügt..

Diese Diashow benötigt JavaScript.